Aktuelles

"Das einzig beständige ist die Veränderung"

Das Haus ist ein schönes Bild für das Verwurzelt sein, an einem Ort sein, ankommen, Heimat haben.

Das Boot kann für das Unterwegssein stehen- man ist aufgebrochen, hat das sichere Ufer hinter sich gelassen, ist auf Reisen, oder sucht neue Heimat.

Sind die Bilder der Ausstellung in der Goldschmiede und Galerie Helmut Schmid aus der nordischen Kühle einer Dänemarkreise inspiriert, so ist die Flotte von Papierschiffen hier vor Ort entstanden; die schwebenden Schiffe machen die Luftbewegungen im Raum sichtbar, sie drehen sich und sind in steter Bewegung und veränderten Position zueinander, während die Bilder an der Wand etwas Festes und Bleibendes haben. Vielleicht laden sie den Betrachter zu kleinen Reisen in der Phantasie ein? Die schwebenden Schiffe lassen den Blick immer wandern, das einzelne Boot ist in sich immer gleich, aber nimmt stets eine andere Beziehung zu seiner Umgebung- zu den anderen Schiffen auf-

"Das einzig Beständige ist die Veränderung"

Gerade im aktuellen Zeitgeschehen ist das Schiff ein Bild für das Heimat verlassen, zu neuen Ufern aufbrechen; das Schiff ist ein Transportmittel, ein Mittler zwischen Häfen, Ländern, Kontinenten und die Überfahrt ist immer ein Abenteuer, voller Hoffnung, auf eine neue Heimat, einen neuen Ort der Bleibe.

Das gilt für die amerikanischen Einwanderer vor bald zweihundert Jahren, wie auch für die vielen Flüchtlinge heute.

Zu Weihnachten "kommt ein Schiff geladen, bis an sein höchsten Bord" und vielleicht nimmt uns auch das Schiff mit hinüber über den Jahreswechsel, die besondere Zeit, wenn das alte Jahr zu Ende geht und das Neue gerade beginnt....

In diesem Sinne freue ich mich sehr, meine Bilder mit den luftigen SChiffen in der Goldschmiede und Galerie Helmut Schmid am Ende des Jahres 2015 zeigen zu dürfen.

Die Ausstellung kannzu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Goldschmide H. Schmid, Bahnhofstr. 4, 87509 Immenstadt, 08323 3222

,

Endlich ist es soweit und unser Buch:

"FARBEN IM KOPF- Malen und Gestalten mit Menschen mit Demenz" ist im Verlag an der Ruhr erschienen.

Das Buch gibt Einblicke in unsere Museumsarbeit mit dementiellveränderten Menschen und bietet viele Anregungen zum praktischen Arbeiten.

ISBN: 978-3-8346-2795-7

,

ARTE PLURALE- Kunstausstellung in Turin, Italien

 

Zum vierten Mal nimmt die LVR- Christophorusschule an dem internationalen Ausstellungsprojekt „Arte Plurale“ in Turin, Italien teil.

 

Mit zwei Schülergruppen und den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern erarbeitete die Künstlerin Wulpekula Schneider im Kunstmuseum Bonn Kleider aus Papier. Jeder gestaltete seine eigene „zweite Haut“ und dazugehörige Accessoires aus Papier und Kleister, welche auf einer kleinen Modenschau präsentiert und fotografiert wurde.

Die Fotos der Aktion wurden bereits schon im Rahmen der Bonner Aktion „KINDERKUNST KINDER“ 2012 im Künstlerforum Bonn gezeigt.

Nun werden die Kleider in einer Rauminstallation vom 27.11.-7.12.2013 in Promotrice delle belle Arti in Turiin präsentiert.

Brunnen in der Christophorusschule

Jeder neue Stein trägt einen Namen

 TANNENBUSCH.

Mit dem Tod von Klassenkameraden und Schülern zu leben, gehört für die Kinder, Jugendlichen und Lehrer der Christophorusschule zum alltäglichen Leben. Ein neuer Brunnen im Gebäude der LVR-Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung sorgt nun dafür, dass die Erinnerung an Mitschüler auch dann noch lebendig gehalten wird, wenn Kerzen heruntergebrannt und Blumen verwelkt sind

| GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/tannenbusch/Jeder-neue-Ste...

 

 

 

Dienstag wurde der neue Erinnerungsbrunnen der Christophorusschule unter tosendem Applaus enthüllt. Eine Live-Videoübertragung in die Aula sorgte dafür, dass kein Schüler den spannenden Moment verpasste. Entstanden ist der geschwungene Wasserlauf, der in einem farbenfrohen Mosaik fließt, in gemeinsamer Arbeit der Lehrer und Künstlerin Wulpekula Schneider. Bei dem Entwurf ließ sie sich von Bildern der Schüler inspirieren, die ihre Assoziationen zum Thema "Sterben" zu Papier brachten. "Die Formen und Kreise, die auf dem Brunnen auftauchen, erinnern an Steine, die ins Wasser fallen, vielleicht auch an Luftblasen, die nach oben steigen", erklärte Schneider. Mit dem Brunnen ist ein Erinnerungsritual verbunden. Für jedes Kind der Schule, das verstirbt, wird ein Stein mit einem Namen versehen. Die Klasse des Schülers könne dann den Stein gemeinsam in den Wasserlauf legen. "Für mich geht heute ein kleiner Traum in Erfüllung", freute sich Schulleiterin Susanne Gräfin Lambsdorff. "Wir haben natürlich keinen unserer verstorbenen Schüler vergessen, aber es fehlte ein Platz, an dem wir uns gemeinsam erinnern konnten." Finanziert werden konnte das Projekt mithilfe einer Spende der Stiftung "Ein Herz für Kinder" in Höhe von rund 4200 Euro. Freuen durfte sich Lambsdorff auch noch aus einem weiteren Anlass. Heute unterzeichnet die Schule einen Kooperationsvertrag mit dem Hit-Markt in Tannenbusch. Die Vereinbarung im Rahmen des "Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen" (KURS) des Regierungsbezirks und der IHK soll Schülern ermöglichen, in das Unternehmen hineinzuschnuppern und ihre nachschulische Berufsperspektive zu verbessern. Artikel vom 27.11.2013

Brunnen in der Christophorusschule: Jeder neue Stein trägt einen Namen | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/tannenbusch/Jeder-neue-Ste...

Seiten